Barrierefreies Reisen: Hilfe, Rechte und Planung

Wenn du oder jemand in deiner Reisegruppe eingeschränkte Mobilität oder eine Behinderung hat, eröffnet ein bisschen Planung viel kostenlose Hilfe. Was dir zusteht und wie du es beantragst.

Kostenlose Hilfe an Flughäfen und im Flugzeug

In der UK und der EU müssen Flughäfen und Airlines behinderten Reisenden sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität Hilfe bieten ohne Aufpreis (UK-Recht und EU-Verordnung 1107/2006). Das umfasst Hilfe vom Terminaleingang über die Sicherheitskontrolle bis zum Gate, beim Ein- und Aussteigen und mit dem Gepäck.

Reisen mit Rollstuhl oder Mobilitätshilfe

Züge, Fähren und Fortbewegung

Britische und europäische Bahnbetreiber bieten Passenger Assist – Hilfe beim Ein-, Aus- und Umsteigen buchen, idealerweise einige Stunden vorher (manche akzeptieren inzwischen kürzere Fristen). Fähren und Kanaltunnel-Verbindungen haben ebenfalls Hilfsprogramme; vor der Reise beim Betreiber erkundigen.

Blauer Ausweis und Parken im Ausland

Der britische Blaue Ausweis wird in vielen europäischen Ländern anerkannt, die Vergünstigungen variieren jedoch je nach Land und sogar Stadt. Prüfe die genauen Regeln für dein Reiseziel, bevor du dich darauf verlässt, und halte Ausweis und Parkscheibe korrekt sichtbar.

Krankenversicherung und Medikamente

Nimm eine GHIC für staatliche Gesundheitsversorgung in der EU mit (ersetzt keine Reiseversicherung – Vorerkrankungen angeben). Medikamente im Handgepäck in der Originalverpackung mitführen, für ungewöhnliche oder injizierbare Mittel einen Arztbrief dabei haben und prüfen, ob deine Medikamente am Zielort legal sind.

Hilfreiche Anlaufstellen

Allgemeine Information, kein Rat – Hilfsprogramme, Vorschriften und Vergünstigungen des Blauen Ausweises ändern sich und variieren je nach Betreiber und Land. Vor der Reise stets bei Airline, Betreiber oder zuständiger Behörde bestätigen.